Abelmoschus

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Abelmoschus moschatus Medik. Allgemein Eine Emulsion aus den Abelmoschus-Samenkörnern wurde früher als Krampflösungsmittel verwendet. Die Samenhülsen haben einen aromatischen Geschmack und kommen als Geschmacksverstärker in Frage. In Ägypten werden sie als Magentonikum, gegen Mundgeruch und zur Stärkung des Nervensystems gekaut. Ihre aphrodisierende und medizinische Wirkung gegen Bauch- und Kopfschmerzen ist nicht belegt. Die […]

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Absinth

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Artemisia absinthium L. Allgemein In der Antike galt Wermut als Gegengift gegen Schierling und Giftpilze. Der Name "Wermut = Erhalter der Sinne" deutet auf die Anwendung als Mittel zur Stärkung der Geisteskraft hin, obgleich der übermäßige Genuss zu Schwindelerscheinungen führt. 1780 wurde in Turin der erste Wermutwein hergestellt. Die Pflanze diente auch zur […]

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Acker-Schachtelhalm

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Equisetum arvense Allgemein In der Landwirtschaft  gilt der Acker-Schachtelhalm als Unkraut, doch schon seit der Antike ist auch seine heilende Wirkung bekannt. Entwicklungsgeschichtlich ist die farnartige Pflanze sogar noch deutlich älter: Schachtelhalme lassen sich schon vor über 350 Millionen Jahren nachweisen. Da man die Halme früher oft zum Putzen von Zinngefäßen verwendete, ist […]

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Agar-Agar

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Gelidium amansii Lamour. Allgemein Agar-Agar – oder nur Agar – ist ein geleeartiger, geschmacksneutraler Extrakt aus roten Meeresalgen, welche an den Küsten Südostasiens und Südafrikas wachsen. Der lateinische Name „Gelida“ bedeutet „kaltes Wasser“ und weist auf den Lebensraum der Pflanze hin. Wie Zellulose kann Agar große Wassermengen aufnehmen und halten. Für die Mikrobiologie […]

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Aloe vera

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Aloe barbadensis Mill. Allgemein Die Ärzte des Altertums kannten die Pflanze bereits 400 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Auch den arabischen Ärzten des Mittelalters war ihre Heilkraft bekannt. In Deutschland wurde die Aloe vera im 12. Jahrhundert eingeführt. Ursprünglich bestrich man die Finger der Kinder mit Aloe, um ihnen mit dem bitteren Geschmack das […]

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Anis

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Pimpinella anisum L. Allgemein Anis zählt zu den sehr alten Kulturpflanzen, die eine lange Geschichte als Heilpflanze in den antiken Hochkulturen – einschließlich China und Indien – haben. Die Ärzte des Altertums beschrieben ihn als erwärmend, austrocknend, Asthma erleichternd und als Gegengift gegen alle Gifte. Nach Deutschland kam Anis vermutlich durch die Römer. […]

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Arnika

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Arnica montana Allgemein Im Mittelalter finden sich erste schriftliche Erwähnungen von Arnika. Ab dem 17. Jahrhundert wird die Pflanze als Heilpflanze eingesetzt. Über Goethe weiß man, dass er mit Arnika gegen sein Herzleiden behandelt wurde. Vermutlich da man bei der inneren Anwendung starke Nebenwirkungen wie Erbrechen oder Herzrhythmusstörungen bemerkte, ging der Gebrauch Ende […]

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Artischocke

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Cynara scolymus L. Allgemein Die Artischocke gilt nicht nur als Delikatesse, sie ist schon seit der Antike als Heilpflanze bekannt. Die Griechen und Römer schätzten vor allem die verdauungsfördernde Wirkung der Pflanze und setzten sie gegen rheumatische Beschwerden und zur Entwässerung ein. Ursprünglich aus Nordafrika stammend verbreitete sich die Artischocke schon früh über […]

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Augentrost

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Euphrasia officinalis L., Euphrasia rostkoviana Hayne. Allgemein Im 14. Jahrhundert schreibt Arnoldus Villanovanus ein ganzes Buch über den Augentrost. Er war sogar davon überzeugt, dass die Pflanze Blinden ihr Augenlicht zurückgeben könne. Ryffius beschreibt in der Reformierten Deutschen Apotheke (1573) ausführlich Eigenschaften und Wirkung der Heilpflanze. Auch der italienische Arzt Matthiolus weiß zu sagen, […]

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Baldrian

4. März 2017
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Wissenschaftlicher Name: Valeriana officinalis L. Allgemein Schon griechische und römische Ärzte kannten Baldrian als erwärmendes, menstruationsförderndes und harntreibendes Mittel. Hildegard von Bingen und Paracelsus schätzten im Mittelalter seine schmerzstillende Wirkung. Später wurde die Pflanze als Nerven- und Schlafmittel entdeckt. Im Volks­glauben gilt Baldrian als zauberabwehrendes Mittel, was wohl auf seinen starken Geruch zurückzuführen ist. Die […]

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