Konzentrationsmangel & Vergesslichkeit

13. Oktober 2021
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Was viele nicht wissen: Depressionen können stark auf die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisleistung auswirken. (Copyright: wavebreakmedia/Shutterstock)

Depressionen können Konzentrationsstörungen oder Vergesslichkeit verursachen. Diese können sich massiv auf den Alltag der Betroffenen auswirken. Psychotherapie und Medikamente bieten eine professionelle Behandlung.

„Während einer depressiven Episode kann es zu einer generellen kognitiven Verlangsamung sowie einer Hemmung des Denkens kommen“, berichtet Dr. Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDN) mit Sitz in Krefeld. „Betroffenen fällt es dadurch besonders schwer, Dinge zu planen, Entscheidungen zu treffen oder auch persönliche Ziele festzulegen. Die Lebensgestaltung kann dadurch in sämtlichen Bereichen beeinträchtigt sein und Betroffene erleben regelmäßig frustrierende Situationen, die zur Aufrechterhaltung der Erkrankung beitragen.“ Diese Einschränkungen erschweren oftmals nicht nur den beruflichen Alltag, sondern beeinträchtigen auch das Pflegen sozialer Kontakte. Werden diese vernachlässigt und mehren sich berufliche Probleme, kann dies die Situation verschärfen.

Mut für den ersten Schritt

Halten depressive Symptome länger als zwei Wochen an, sollten Betroffene mutig sein und ihre Probleme beim Partner oder Familiengehörigen offenlegen. In den allermeisten Fällen ist eine professionelle Behandlung erforderlich. Dafür gilt es, die Gedanken, depressiv veränderten Gefühle und Verhaltensänderungen mit dem Hausarzt zu besprechen. Dieser entscheidet, inwiefern eine Überweisung an einen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie nötig ist. Je nach Schwere der Depression erhalten Betroffene Medikamente, eine Psychotherapie oder eine Kombination aus beidem. „Bereits nach wenigen Behandlungstagen kann manchmal bereits eine Besserung der Beschwerden eintreten – verbunden mit der Fähigkeit, wieder Freude und Hoffnung verspüren zu können, aber auch wieder leistungsfähiger zu werden.“ 

Quelle: BVDNwww.psychiater-im-netz.org.

Author: Julia Schmidt/BVDN/Redaktion Ärzte im Netz


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