Seniorensport im Winter

20. November 2019
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Sport beugt auch Winterdepressionen vor. (Copyright: ESB Professional/Shutterstock)

Im Winter bleiben viele Senioren aus Furcht vor Glatteis und Infektionen zu Hause. Doch gerade in der dunklen, kalten Jahreszeit braucht der Körper Licht und frische Luft. Deshalb darf der Seniorensport nicht in die Winterpause gehen.

Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit

Ein Winterspaziergang hellt die Stimmung auf, vertreibt die Müdigkeit und stärkt das Immunsystem. Das Sonnenlicht versorgt den Körper mit Vitamin D und schützt so vor Osteoporose. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum die körperliche Aktivität im Winter nicht ruhen darf. Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der BARMER erklärt: „Wer jetzt nicht am Ball bleibt, hat es im Frühjahr deutlich schwerer, wieder in Schwung zu kommen.“ Senioren, die sich regelmäßig bewegen, verzögern laut „Nationaler Bewegungsempfehlung“ den alternsbedingten physiologischen Funktionsverlust und erhöhen ihre Aussicht, bei guter Gesundheit ein hohes Lebensalter zu erreichen.

Den Alltag aktiv gestalten

Steter Tropfen höhlt den Stein – das gilt auch für den Seniorensport im Winter. Schon, wer sein Auto in der Garage lässt und täglich zu Bäcker, Metzger oder Supermarkt läuft, sammelt viele kostbare Minuten an der frischen Luft. Hundebesitzer profitieren zusätzlich von den regelmäßigen Runden mit dem Vierbeiner. Pro Woche fordern Gesundheitsexperten fünf solcher Bewegungseinheiten á 30 Minuten mit moderater Intensität.

Auf sinnvolle Kleidung und Zeiteinteilung achten

„Am einfachsten ist es, die Sportarten aus dem Sommer auch im Winter weiter zu betreiben“, empfiehlt Möhlendick. „Mit der richtigen Kleidung spricht beispielsweise nichts gegen Nordic-Walking-Runden oder auch kleinere Fahrradtouren.“ Bei starker Kälte und Glatteis, hilft es, das Outdoor-Pensum auf mehrere Tage zu verteilen beziehungsweise ins Schwimmbad oder Fitnessstudio zu verlegen. Ihr Sportprogramm sprechen Senioren am besten schon im Voraus mit ihrem Hausarzt oder Sportmediziner ab.

Quelle: BARMER GEK

Author: Susanne Schmid


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