Psychologische Beratung im Studium

6. Mai 2020
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Ob Identitätskrise, Zukunft- oder Prüfungsangst: Bei größeren Problemen können sich Studierende an die psychologische Beratung von Studentenwerken wenden. (Copyright: Vladimir Wrangel/Shutterstock)

Viele junge Menschen schlagen sich während des Studiums mit Sorgen und Ängsten herum. Doch nur wenige nehmen die psychologische Beratung an den Unis in Anspruch. Dabei ist das Angebot groß.

Fast alle Studentenwerke bieten psychologische Beratung

Werde ich die nächste Prüfung schaffen? Ist das Studium überhaupt das Richtige für mich? Wie geht es danach weiter? Fast alle Studenten haben sich solche und ähnliche Fragen schon einmal gestellt. Problematisch wird es, wenn diese Sorgen nicht mehr abnehmen und zu einem Teil des Alltags werden. In diesem Fall bieten Studentenwerke professionelle Hilfe an: In 43 der 58 Einrichtungen bundesweit gibt es die Möglichkeit zur psychologischen Beratung. Dort können Studierende zur Sprechstunde vorbeikommen, in dringenden Fällen auch unangemeldet.

Beratung ist anonym und kostenfrei

„Die Beratung kann auf Wunsch anonym erfolgen und ist in der Regel kostenfrei“, erklärt Wilfried Schumann vom Psychologischen Beratungsservice der Universität und des Studentenwerks in Oldenburg. Die Sorgen vieler Studenten, eine Beratung könne negative Folgen für den späteren Job haben, ist dementsprechend unbegründet: Nicht nur gilt nach außen die Schweigepflicht, es wird auch keine Krankenakte geführt. Erreichen die Probleme des Studierenden jedoch Krankheitsniveau, hilft das Studierendenwerk auch bei der Überleitung zur medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung.

Eine Suchfunktion nach Hochschulorten finden Sie beim Deutschen Studentenwerk

Author: Leonard Olberts


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